Kurhotel „Villa Barbara“


     

Auf einer kleinen Anhöhe gelegen, versteckt hinter haushohen Bäumen, liegt unweit vom Kurhaus, das drei Sterne Kurhotel Villa Barbara. Die Villa Barbara wurde 1890 von einem vermögenden Bürger und späteren Bürgermeister von Gleichenberg erbaut. Sie trug damals den Namen Gundenhof und wurde später zur Villa Ottokar. Als 1954 die Villa in den Besitz der Bergarbeiterversichung Graz wechselte wurde sie in VillaBarbara – nach der Schutzheiligen der Bergleute – umbenannt. Seit dem Jahre 2004 ist „Das Kurhaus“ der Eigentümer des Kurhotels Villa Barbara.

Der 1973 errichtete Zubau brachte eine zeitgemäße Modernisierung des Kurhotels und fügt sich architektonisch geschmackvoll an den Altbau an. Von der ursprünglichen Innenausstattung im Gründerzeitstil, auch als „Altdeutsch“ bekannt, sind noch drei Zimmer erhalten und werden als Aufenthaltsraum und Seminarraum genutzt.

Die 50 Zimmer (53 Betten) des Kurhotels haben größtenteils einen Balkon, sind mit Dusche, WC, Telefon und Kabelfernsehen ausgestattet. Im Bereich der Rezeption kann ein kostenloser Internetzugang benützt werden.

 

Den Gästen steht ein hauseigenes Thermalwasser-Schwimmbad, in gleicher  Güte wie im Kurhaus, und eine Sauna zur Verfügung. Die große Liegewiese lädt zum entspannen ausruhen ein.

 

Im Altbau finden die Gäste einen gemeinschaftlich nutzbaren Fernsehraum sowie eine zur Ruhe und Muse einladende kleine Bibliothek.

 

    

Drei Mahlzeiten werden täglich im Speiseraum, der sich auch im Altbau befindet, serviert. Eine kleine Cafeteria und eine Terrasse, die in den Sommermonaten regen Zuspruch findet, bieten den Kurgästen weiteren Komfort. Für die Kurpatienten und auch deren Gäste stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. In der Villa Barbara wird auch an die kleinen Patienten gedacht, ein Kinderspielplatz bezeugt die Kinderfreundlichkeit des Hauses.

 

Sollte ein sonnenhungriger Kurgast den Wunsch nach nahtlos, luftiger Bräune verspüren so kann er hinter einem Bambusparavent seiner Leidenschaft frönen.  

Gleich am Morgen erwartet die Kurpatienten ein ausgewogenes Frühstück, das kaum Wünsche offen lässt. Es gibt Kaffee, Tee, Kakao und Säfte. Man kann wählen zwischen  reschen Semmeln und verschiedenen knusprigen Brotsorten. Bei Fleisch, Wurst und Käse wird der Fettgehalt ausgewiesen und erleichtert so die kalorienbewusste Ernährung.

Zum Mittag- und Abendessen stehen drei Menüs zur Auswahl. Eines davon wird als Reduktionskost angeboten. Es gibt zu jeder Mahlzeit Suppe und ein reichhaltiges Salatbuffet. Aufmerksame Servicekräfte servieren den Gästen die Speisen und geben wenn nötig Hilfestellung in allen Belangen.

Frau Burgi Hödl, die Leiterin der Villa Barbara, und ihr dreizehn Köpfiges Service Team organisieren den Hotelbetrieb, sorgen für Sauberkeit, den Service und das rundum Wohlgefühl der Kurgäste. So sind regelmäßig gewechselte Bettwäsche, Hand- und Badetücher eine Selbstverständlichkeit in der Villa Barbara. Besonderes Augenmerkt wird auf den Blumenschmuck im Kurhotel und das umgebende Grün gelegt. Auf jedem Balkon findet man ein sorgsam gepflegtes Blumenarrangement. Auch im Speisesaal schmücken frische Blumen die Tische.

Ein schmaler Weg führt von der Villa Barbara über einen Parkplatz direkt ins Kur- und Therapiezentrum. Auf dieser „Ameisenstraße“ gibt es ein fröhliches hin und her der Patienten die gleich wie Ameisen entweder zu einer Anwendung gehen oder von einer solchen kommen.   

Herr Robert Motter, der neben der Villa Barbara, auch andere Hotelbetriebe des Kurhauses betreut, hat immer ein offenes Ohr für seine Gäste und überblickt mit geschultem Auge den Ablauf und die Organisation hier im Kurhotel Villa Barbara.

Intensive Teilbestrahlung


Menschen mit Neurodermitis und Psoriasis haben vielfach auch psychische Probleme mit dieser Krankheit. So verdecken sie die rötlichen mit silberglänzenden Schuppen überzogenen Stellen am Körper um so den kritischen Blicken der Allgemeinheit zu entgehen. Ebenso unangenehm ist der „Schnee“ auf den Schultern von den abgestoßenen Schuppen der Kopfhaut. Es vermittelt einen ungepflegten Eindruck und das obwohl man mit einem Lichtkamm und täglicher Kopfwäsche sich alle Mühe gibt. Durch intensive Teilbestrahlung der Kopfhaut, den Gelenken am Ellbogen und den Knien wird hier in Bad Gleichenberg der Erfolg durch die Sole-Phototherapie noch verstärkt. Alsbald verschwinden die schuppenden Stellen oder stellt sich ein zumindest befriedigender Erfolg ein.

Seminarvorträge und Gruppengespräche


Unterstützend zu den Therapieanwendungen werden in Vorträgen und Gesprächsgruppen den Kurpatienten Hilfestellungen gegeben. Infos zur allgemeinen Gesundheitsförderung, Beratung zur richtigen Ernährung bei Hauterkrankungen und zur Gewichtsreduktion stehen genauso am Programm wie Gruppengespräche moderiert von einem Therapeuten. In der Hautschule erfährt man von einem Arzt wissenswertes über die Haut selbst, deren Pflege sowie das Erkennen von Krankheitssymptomen. 

Medizinische Betreuung


Die Patienten mit Hautproblemen, werden hier in Bad Gleichenberg, durch den Hautfacharzt ao.Univ.-Prof. Dr.med.univ. Franz-Josef Legat betreut. Neben einer Erstuntersuchung zum Kurbeginn wird der Kurerfolg durch Zwischenuntersuchungen kontrolliert und nötigenfalls der Therapieplan abgeändert. Für die allgemein medizinische Betreuung ist täglich ein Kurarzt verfügbar, in dessen Zuständigkeit auch die Anwendungen für den Bewegungsapparat fällt. Auch seitens des Kurarztes erfolgen Untersuchungen zu Beginn, während und zum Abschluss der Kur.

Wer gut schmiert, fährt gut


Im Volksmund heißt es: „Wer gut schmiert, fährt gut“. Diese Aussage kann man auch für die Behandlung der Psoriasis und Schuppenflechte anwenden. Nur durch regelmäßigen Auftrag der Salben, stellt sich der heilende Erfolg ein. In den meisten Fällen wird mit Diprosicc und Ultrasicc behandelt. Curatoderm als Salbe oder Emulsion ist für die Behandlung der Kopfhaut hilfreich. Aber auch Zinksalbe wird für besondere Anwendungen vom Hautarzt verordnet.  

Streicheleinheiten für Körper, Geist und Seele


In unserer Zeit wo Hektik und Überforderung fast schon Selbstverständlichkeit geworden sind, schlagen oftmals Psyche und Körper Alarm. In einer Entspannungsgruppe übt man „bewusstes Entspannen“. Mit Techniken wie Phantasiereisen oder autogenem Training gibt eine Psychologin Hilfestellung der Ruhelosigkeit entgegenzuwirken. Auf diese Weise kommen Körper, Geist und Seele  in das schon verloren geglaubte Gleichgewicht. Es braucht dazu allerdings Willenskraft und Konzentration und nicht zuletzt reichlich Zeit. Ist diese Entspannung aber einmal bewusster Bestandteil unseres Lebens geworden, dann kann sich ihre positive Wirkung voll entfalten.  

Nordic-Walking


Diese Trendsportart begeistert immer mehr Leute. Wen wundert es, ist doch dieses Wandern mit den Stöcken für Jung und Alt gleichermaßen geeignet. So wandern auch wir hier während unserer Kur im Diagonalschritt, manche sprechen da abfällig von einem Entengang oder einem Gang auf Eiern, durch die schöne Umgebung von Bad Gleichenberg. Diese spottenden Bemerkungen ärgern schon sehr auch wenn die Bewegung irgendwie einem Tanzschritt entspricht. Beim zügigen gehen und dem richtigen Armeinsatz kommt man schon ganz schön ins Schwitzen und somit sei Allen gesagt ist diese Ausdauersportart nichts für „lahme Enten“.

Nordic-Walking erhöht die Leistungsfähigkeit, stärkt die Muskulatur von Beinen und Oberkörper. Eine Verbesserung der Muskulatur im Nacken und Schulterbereich ist auch feststellbar. Wichtig ist aber dabei die richtige Technik. Falsches Gehen kann zu Nacken- und Rückenschmerzen aber auch Hüftgelenksproblemen führen. Man darf anfänglich nicht zu schnell beginnen. Im Schnitt wird mit 6 – 8 km/h gewalkt. Neben den Stöcken – deren Länge man mit etwa 4 cm über dem Nabel einstellt – bedarf es auch der richtigen Laufschuhe mit einer nicht zu harten Ferse, um richtig Abrollen zu können. Vor dem Beginn und zum Abschluss sind Dehnübungen nicht nur empfohlen sondern unbedingt nötig.

Die Anfänge dieses Sports liegen im Jahre 1930. Schon damals trainierten im deutschsprachigen Raum Langläufer im sogenannten Stockgang ihre Kondition. Ab 1992 beschäftigte man sich in den USA mit Walking mittels modifizierten Schistöcken und untersuchte die Ausdauereffekte sowie die psychologischen Profile. Als Marko Kantaneva – der Erfinder des Nordic-Walkings – auf einer Messe 1997 diese Sportart präsentierte, einen Messepreis gewann und damit auch die Aufmerksamkeit der Presse darauf lenkte, verbreitete sich diese Sportart rasant.

Walking macht Spaß, erhöht die Fitness und Leistungsfähigkeit sowie nachweislich das körperliche und seelische Wohlbefinden.

Kältetherapie


Minus 110 Grad Celsius mit Badehose und Turnschuhen zu genießen klingt verrückt, bringt aber guten Erfolg speziell bei Schuppenflechte und Neurodermitis.

Die Kältekammer gleicht von außen einem größeren Container. Man betritt mit Badebekleidung, Mundschutz, Ohrenschutz, Handschuhen, dicken Socken und geschlossenen Schuhen zuerst die Vorkammer, die wie eine Schleuse wirkt. In dieser Vorkammer hat es bereits eine Lufttemperatur von minus 60 Grad Celsius. Nach etwa 30 Sekunden betritt man dann für 3 Minuten die eigentliche Kältekammer mit einer Temperatur von bis zu minus 120 Grad Celsius. Durch umhergehen in der Kammer und auflockernde Bewegungen ist die Kälte nahezu nicht spürbar. In dieser kurzen Zeit des Aufenthalts kühlt die Haut auf etwa zwei Grad ab, hingegen bleibt die  Körpertemperatur davon beinahe unverändert. Von außen beobachtet ein Therapeut die Patienten mit denen er über eine Sprechanlage in ständigem Kontakt steht. Bei Unwohlsein oder sonstigen Umständen kann man die Kältekammer jederzeit verlassen.      

Diese Kältebehandlung wird von Haut- und Rheuma-Spezialisten empfohlen. Sie lindert Beschwerden bei akutem Entzündungsschub sowie bei Gelenksentzündungen. Vermutet wird die heilende und entzündungshemmende Wirkung in einer veränderten Sensibilität der Nervenzellen und einer durch die verstärkte Durchblutung hervorgerufene Ausschüttung  bestimmter Botenstoffe wie Histamin, Serotonin und Endorphinen. Empfohlen werden 15 bis 20 Anwendungen, jedoch nicht mehr als zwei täglich. Als Nebenwirkung dieser Behandlungsmethode sind Blutdruckanstieg, Schwindel, eventuell Atemnot aber auch Angstzustände hervorgerufen durch die extremen Bedingungen bekannt. Deshalb wird vor jeder Behandlung eine Blutdruckkontrolle durchgeführt.   

Es gibt schon viele positive Erfahrungsberichte über die Hautveränderungen der Schuppenflechte. Leider sind die Studien über die Kältebehandlung noch nicht abgeschlossen und somit werden die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen.

Tipps und Wissenswertes zum Thema Haut vom life medicine RESORT Team


Reinigen Sie Ihre Haut regelmäßig

Reinigen Sie Ihre Haut am besten morgens nach dem Aufstehen und Abends vor dem Schlafen gehen, denn so geben sie den sich vermehrenden Bakterien erst gar keine Chance. Wichtig hierbei ist die Kombination aus fettlösenden Substanzen und warmen Wasser. Am besten hat sich folgendes bewährt: Reinigungsmilch mit einem Schwämmchen auftragen, kurz einwirken lassen und anschließend gründlich mit warmen Wasser reinigen.

 

Trinken Sie ausreichend

Ihr Körper braucht ausreichend Feuchtigkeit für sämtlich Körperfunktionen. Darunter fällt auch die Hautregeneration. Wenn sie Ihren Körper also regelmäßig mit ausreichend Feuchtigkeit (mindestens 3 Liter pro Tag) versorgen, verhindern Sie damit das Entstehen von Knitterfältchen.

Schlafen Sie ausreichend

Um Ihrer Haut die ideale Regenerationszeit zu bieten, sollten Sie auf jeden Fall ausreichend schlafen. Man spricht nicht umsonst von „Schönheitsschlaf“. Ideal wären hier 8 Stunden auf einem festen, flachen Kissen. Damit schützen Sie ihre Haut vor nächtlichen Knitterstrapazen und Ihnen erspart es den morgendlichen Schreck in ein verknittertes Gesicht. Außerdem können Sie Ihre Haut zusätzlich mit Nachtcremes bei der Regeneration unterstützen. Sie sollten diese Cremes zumindest einmal ausprobieren, denn man hat Männer und Frauen gesehen bei denen Sie wahre Wunder bewirken.

Gymnastik


Im hellen, sonnendurchflutenden Gymnastikraum des Kurzentrums leiten die Trainer ein speziell entwickeltes Bewegungsprogramm das die Muskelpartien von „Kopf bis Fuß“ mit einschließt.

Das Wort Gymnastik leitet sich aus dem Griechischen ab und könnte man mit „turnen, üben, schulen“ übersetzen. Die Gymnastik ist die Kunst der Leibesübungen, die von den alten Griechen nackt (=gymnos) ausgeführt wurden. Aber keine Sorge im Kurzentrum wird mit Turnbekleidung – siehe Bild – geübt.

Knieschmerzen, Probleme mit der Wirbelsäule, Nackenschmerzen sind heute nicht nur keine Seltenheit, sondern zählen schon zum „Alltäglichen“. Operationen können oftmals vermieden werden durch den bewussten Aufbau der Muskulatur. Regelmäßige Gymnastik ist deshalb besonders wichtig. Sie fördert die Gelenkigkeit, den Gleichgewichtsinn und die Reaktionsschnelligkeit. Dehnfähige Sehnen und Muskeln helfen mit die Unfallgefahr im Alltag zu verringern. Dehnübungen helfen auch zur Vorbeugung von Wadenkrämpfen. Kurzum durch Gymnastik steigen wir das Wohlbefinden und halten den Alterungsprozess hintan. All das hat eine Wechselwirkung auf Geist und Psyche.

Halswirbelsäulen-Gymnastik

Die Halswirbelsäule ist der beweglichste Teil unseres Rückens. Die stützenden Muskeln des Hals- und Schultergürtels sind deshalb besonders empfänglich für schmerzhafte Verspannungen, die durch falsche Körperhaltung z.B. bei der Hausarbeit, am Bürotisch oder bei der Arbeit vor dem Computer hervorgerufen werden können. Das Ziel der Übungen ist vor allem die Korrektur der Körperhaltung und eine gezielte Muskelstärkung. Für Personen mit Verspannungen der oberen Schulter und Nackenmuskulatur sind die Übungen besonders zu empfehlen.

Lendenwirbelsäulen-Gymnastik

Die Lendenwirbelsäule ist der unterste Abschnitt der Wirbelsäule im menschlichen Körper und hat täglich vieles zu verkraften. Der aufrechte Gang und das Tragen von Lasten belasten die Lendenwirbelsäule schwer. Schmerzen, Steifheit und Reizzustände sind die Folge und beinahe nichts kann diese Zustände lindern. Regelmäßige Übungen helfen mit die Lendenwirbelsäule möglichst lange gesund zu erhalten und sie für die täglichen Belastungen des Lebens zu trainieren.