Sonntägiger Frühschoppen beim Kirchenwirt


Am heutigen Sonntag konnte sich das Wetter nicht so recht entscheiden. Es ist nach dem Gewitter, gestern Nachmittag, kühl geworden und der wolkenverhangene Himmel war auch nicht gerade einladend für Wanderungen und Ausflüge. So zog es uns nach dem Kirchgang zum Frühschoppen beim Kirchenwirt. Bei kühlem Bier, leckeren Grillspreisen und Musik stellte sich, wie man sieht, gleich gute Laune ein.

        

Medizinische Betreuung


Die Patienten mit Hautproblemen, werden hier in Bad Gleichenberg, durch den Hautfacharzt ao.Univ.-Prof. Dr.med.univ. Franz-Josef Legat betreut. Neben einer Erstuntersuchung zum Kurbeginn wird der Kurerfolg durch Zwischenuntersuchungen kontrolliert und nötigenfalls der Therapieplan abgeändert. Für die allgemein medizinische Betreuung ist täglich ein Kurarzt verfügbar, in dessen Zuständigkeit auch die Anwendungen für den Bewegungsapparat fällt. Auch seitens des Kurarztes erfolgen Untersuchungen zu Beginn, während und zum Abschluss der Kur.

Wer gut schmiert, fährt gut


Im Volksmund heißt es: „Wer gut schmiert, fährt gut“. Diese Aussage kann man auch für die Behandlung der Psoriasis und Schuppenflechte anwenden. Nur durch regelmäßigen Auftrag der Salben, stellt sich der heilende Erfolg ein. In den meisten Fällen wird mit Diprosicc und Ultrasicc behandelt. Curatoderm als Salbe oder Emulsion ist für die Behandlung der Kopfhaut hilfreich. Aber auch Zinksalbe wird für besondere Anwendungen vom Hautarzt verordnet.  

Streicheleinheiten für Körper, Geist und Seele


In unserer Zeit wo Hektik und Überforderung fast schon Selbstverständlichkeit geworden sind, schlagen oftmals Psyche und Körper Alarm. In einer Entspannungsgruppe übt man „bewusstes Entspannen“. Mit Techniken wie Phantasiereisen oder autogenem Training gibt eine Psychologin Hilfestellung der Ruhelosigkeit entgegenzuwirken. Auf diese Weise kommen Körper, Geist und Seele  in das schon verloren geglaubte Gleichgewicht. Es braucht dazu allerdings Willenskraft und Konzentration und nicht zuletzt reichlich Zeit. Ist diese Entspannung aber einmal bewusster Bestandteil unseres Lebens geworden, dann kann sich ihre positive Wirkung voll entfalten.  

Peter und Paul Kirtag in Bad Gleichenberg


Etwas Abwechslung in unseren Kuralltag brachte uns heute am Fest Peter und Paul der Besuch des Kirtags in Bad Gleichenberg. Ein buntes Angebot an Stoffen, Bekleidung, Haushaltswaren und Süßigkeiten erwartete uns. Das sommerlich, warme Wetter hat viele Kurgäste zum Schauen und Kaufen angelockt. Man traf sich an den Ständen, gab einander Kaufratschläge, half mit „fachlicher“ Beratung und unterstütze beim Feilschen. Auch zum miteinander Plaudern fand man Zeit, ehe es wieder zurück ging zur Therapie oder ins Hotel.

              

Kleine Wehwehchen können ganz schön quälen


Gleich am zweiten Tag habe ich mich, mit meinen Sportschuhen, an der Ferse wundgescheuert. Eine Blase die dann aufplatzte war die Ursache. Vieles habe ich ja mit in meinem Gepäck doch leider kein Wundpflaster und so ging ich in die Apotheke, lies mich beraten und bekam auch wasserdichte Pflästerchen. Leider haben diese der starken Beanspruchung durch Bad und Sport nicht standgehalten und sich ständig abgelöst. Im Supermarkt bei Billa wurde ich dann fündig und habe mir Compeed Fersenpflaster gekauft. Dieses Pflaster legte sich wie eine zweite Haut um die Ferse. Es hielt dem Solebad stand, löste sich auch nicht beim Duschen und selbst die Beanspruchung beim Nordic-Walking konnte der Haftung des Pflasters nichts anhaben. Sorgen- und Scherzfrei war ich vier Tage damit unterwegs bis es sich von selbst ablöste und die wunde Stelle fast verheilt war. Ein tolle Sache dieses Pflaster das mich wirklich begeistert hat.

Nordic-Walking


Diese Trendsportart begeistert immer mehr Leute. Wen wundert es, ist doch dieses Wandern mit den Stöcken für Jung und Alt gleichermaßen geeignet. So wandern auch wir hier während unserer Kur im Diagonalschritt, manche sprechen da abfällig von einem Entengang oder einem Gang auf Eiern, durch die schöne Umgebung von Bad Gleichenberg. Diese spottenden Bemerkungen ärgern schon sehr auch wenn die Bewegung irgendwie einem Tanzschritt entspricht. Beim zügigen gehen und dem richtigen Armeinsatz kommt man schon ganz schön ins Schwitzen und somit sei Allen gesagt ist diese Ausdauersportart nichts für „lahme Enten“.

Nordic-Walking erhöht die Leistungsfähigkeit, stärkt die Muskulatur von Beinen und Oberkörper. Eine Verbesserung der Muskulatur im Nacken und Schulterbereich ist auch feststellbar. Wichtig ist aber dabei die richtige Technik. Falsches Gehen kann zu Nacken- und Rückenschmerzen aber auch Hüftgelenksproblemen führen. Man darf anfänglich nicht zu schnell beginnen. Im Schnitt wird mit 6 – 8 km/h gewalkt. Neben den Stöcken – deren Länge man mit etwa 4 cm über dem Nabel einstellt – bedarf es auch der richtigen Laufschuhe mit einer nicht zu harten Ferse, um richtig Abrollen zu können. Vor dem Beginn und zum Abschluss sind Dehnübungen nicht nur empfohlen sondern unbedingt nötig.

Die Anfänge dieses Sports liegen im Jahre 1930. Schon damals trainierten im deutschsprachigen Raum Langläufer im sogenannten Stockgang ihre Kondition. Ab 1992 beschäftigte man sich in den USA mit Walking mittels modifizierten Schistöcken und untersuchte die Ausdauereffekte sowie die psychologischen Profile. Als Marko Kantaneva – der Erfinder des Nordic-Walkings – auf einer Messe 1997 diese Sportart präsentierte, einen Messepreis gewann und damit auch die Aufmerksamkeit der Presse darauf lenkte, verbreitete sich diese Sportart rasant.

Walking macht Spaß, erhöht die Fitness und Leistungsfähigkeit sowie nachweislich das körperliche und seelische Wohlbefinden.

Kirchweihsonntag in Bad Gleichenberg


   

Am Sonntagvormittag versammelte sich die Gemeinde, viele Kurgäste und Besucher unter einem riesigen Zelt am Kirchenvorplatz um das Kirchweihfest zu begehen. Der Herr Pfarrer zelebrierte die heilige Messe beschützt durch große Sonnenschirme. Der Musikverein Bairisch Kölldorf umrahmte musikalisch die Feier. Das vorerst trübe, regnerische Wetter wurde durch den leichten Wind vertrieben und machte Sonnenschein Platz. So wurde es eine stimmungsvolle Feier und Dank der Musik nach der Messe ein unterhaltsamer Frühschoppen. Es gab reichlich ausgezeichnete Speisen und Getränke und so haben wir Kurgäste nur ungern den Weg zurück in unser Kurhotel angetreten.  

    

   

Kältetherapie


Minus 110 Grad Celsius mit Badehose und Turnschuhen zu genießen klingt verrückt, bringt aber guten Erfolg speziell bei Schuppenflechte und Neurodermitis.

Die Kältekammer gleicht von außen einem größeren Container. Man betritt mit Badebekleidung, Mundschutz, Ohrenschutz, Handschuhen, dicken Socken und geschlossenen Schuhen zuerst die Vorkammer, die wie eine Schleuse wirkt. In dieser Vorkammer hat es bereits eine Lufttemperatur von minus 60 Grad Celsius. Nach etwa 30 Sekunden betritt man dann für 3 Minuten die eigentliche Kältekammer mit einer Temperatur von bis zu minus 120 Grad Celsius. Durch umhergehen in der Kammer und auflockernde Bewegungen ist die Kälte nahezu nicht spürbar. In dieser kurzen Zeit des Aufenthalts kühlt die Haut auf etwa zwei Grad ab, hingegen bleibt die  Körpertemperatur davon beinahe unverändert. Von außen beobachtet ein Therapeut die Patienten mit denen er über eine Sprechanlage in ständigem Kontakt steht. Bei Unwohlsein oder sonstigen Umständen kann man die Kältekammer jederzeit verlassen.      

Diese Kältebehandlung wird von Haut- und Rheuma-Spezialisten empfohlen. Sie lindert Beschwerden bei akutem Entzündungsschub sowie bei Gelenksentzündungen. Vermutet wird die heilende und entzündungshemmende Wirkung in einer veränderten Sensibilität der Nervenzellen und einer durch die verstärkte Durchblutung hervorgerufene Ausschüttung  bestimmter Botenstoffe wie Histamin, Serotonin und Endorphinen. Empfohlen werden 15 bis 20 Anwendungen, jedoch nicht mehr als zwei täglich. Als Nebenwirkung dieser Behandlungsmethode sind Blutdruckanstieg, Schwindel, eventuell Atemnot aber auch Angstzustände hervorgerufen durch die extremen Bedingungen bekannt. Deshalb wird vor jeder Behandlung eine Blutdruckkontrolle durchgeführt.   

Es gibt schon viele positive Erfahrungsberichte über die Hautveränderungen der Schuppenflechte. Leider sind die Studien über die Kältebehandlung noch nicht abgeschlossen und somit werden die Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen.

Fronleichnam in Bad Gleichenberg


  

Das während meines Kuraufenthalts sonnig, schöne Wetter wurde leider durch eine Gewitterfront unterbrochen und bescherte uns gerade am Fronleichnamstag kühles und unbeständiges Wetter. So hat man kurzerhand die heilige Messe nicht wie vorgesehen im Musikpavillon zelebriert sondern in die Kirche verlegt. Die anschließende Prozession nahm dann wie vorgesehen von dort ihren Weg zu den vier Altären. Zahlreiche Gläubige, unter ihnen auch viele Touristen, sowie Abordnungen der Freiwilligen Feuerwehren und des Kameradschaftsbundes mit ihren Fahnen nahmen an der Messfeier und der Prozession teil. Der Musikverein von Bairisch Kölldorf mit seinen Blasmusikern verlieh der Feier einen würdigen,  musikalischen Rahmen. Am Ende der Feier bedankte sich der Herr Pfarrer bei allen Teilnehmern und Mitgestaltern, den Erstkommunionkindern, den Abordnungen sowie bei der Gräflichen Familie Liebe-Kreutzer für die Teilnahme. Mit dem Lied „Großer Gott wir loben Dich“ fand dann die kirchliche Feier ihren Abschluss.