Fotoserie


Franz, der sich selbst „Kurfotograf“ nennt, hat eine Menge Bilder während unseres Kuraufenthaltes geschossen und diese nun ins Internet gestellt. Abrufbar unter

http://www.flickr.com/photos/franz_michalski/sets/72157627230983633/

Dafür sage ich ihm herzlichen Dank und hoffe, dass sowohl ihm als auch Allen anderen der Kurrefolg lange erhalten bleibt.

Heimreise


Nach etwa zweieinhalb stündiger Fahrt bei 32 Grad Aussentemperatur bin ich wieder wohlbehalten zu Hause angekommen und versuche mich so gut wie möglich in den Alltag einzuordnen. Schwitzend habe ich mein Auto von der Kurlast befreit und mich gleich danach im Pool erfrischt. Ich hoffe, dass auch alle anderen Kurpatienten gut nach Hause kamen und grüße sie nochmals von hier.

Unsere Kur geht zu Ende


Nach 28 Tage geht der Kuraufenthalt hier in Bad Gleichenberg zu Ende. Vielen von uns haben die Anwendungen geholfen, waren erfolgreich und brachten Besserung. Nun heißt es das erreichte so lange wie möglich zu bewahren und das uns in den Seminaren übermittelte Wissen umzusetzen. Psychische Faktoren und Stress erst gar nicht auf uns einwirken lassen, uns ausreichend Schlaf zu gönnen und nicht zuletzt übermäßige Sonnenbäder zu vermeiden. Das der Genuss von Alkohol und Nikotin unserem Körper schadet war uns ja auch vorher schon bekannt, nun wollen wir diese Gesundheitskiller reduzieren oder besser noch ganz darauf verzichten. Auch bei unserer Ernährung wird es nötig sein einiges umzustellen. Fett und Zucker zu vermeiden, dafür Obst, Gemüse und Salate auf den Speiseplan zu stellen. Hinweise dazu haben wir ja bekommen, es sollte aber nicht dahin ausarten Kalorien und Vitamine zu zählen. Essen ist ein Genuss, soll uns Spaß machen und unser Wohlbefinden fördern. All diese Vorsätze haben wir gestern Abend in der Buschenschank Leitgeb durchgesprochen und bekräftigt. Etwa zwanzig Kurpatienten haben hier eine Art Abschiedsfeier gegeben.

Was noch geschehen ist in diesen vier Wochen Kur.

Es wurden Freundschaften geschlossen, gemeinsame Interessen gefunden, e-Mail Adressen ausgetauscht und man kann sagen auch die Zwischenmenschlichen Beziehungen wurden gestärkt. Auch das würde ich als Erfolg der Kur zurechnen. Gestern Abend in der Buschenschank wurde eine neue Idee geboren. Es kam der Vorschlag weiterhin Kontakt zu halten und über Erfahrungen und Krankheitsverläufe bis hin zu verwendeten Salben und Pflegemittel sich auszutauschen. Als vorläufige Plattform dient uns die e-Mail Adresse villa.barbara@gmx.at.

Allen Kurpatienten wünsche ich eine gute und sichere Heimreise.

Abendliche Sommerklänge


Im abendlichen Sonntagsausklang gaben die Thermenland-Musikanten im Bad Gleichenberger Musikpavillon ein kräftiges Lebenszeichen von sich, das im ganzen Kurpark deutlich vernehmbar war. Unterschiedliche Musikstücke, die vom Marsch über Polka bis hin zur Moderne reichten, gaben die Blasmusiker, welche aus verschiedenen Musikvereinen der Umgebung sich zu den Thermenland-Musikanten vereinten, zum Besten. Trotz der sommerlich heißen Temperaturen waren die „Bad Gleichenberger Sommerklänge“ gut besucht und man fand kaum einen freien Platz auf den Bänken. Viele Zuhörer bevorzugten auch die schattigen Plätze auf den Parkbänken rund um den Mamutbaum. Wir fanden es als eine gelungene Veranstaltung und sparten, so wie auch die anderen Gäste, nicht mit dem Beifall.

Frühschoppen des Kameradschaftsbundes Bairisch Kölldorf


Am Sonntagvormittag lud der Kameradschaftsbund von Bairisch Kölldorf zum Frühschoppen ein. Wir folgten natürlich der Einladung und machten uns kurz vor neun Uhr auf den Weg zur Thermenlandhalle. Dort trafen wir, wie vereinbart, mit drei Damen, die eben erst ihre Kur begonnen haben und im Kurhaus untergebracht sind, zusammen.
Die Abordnung des Kameradschaftsbundes zog, angeführt von ihrer Fahne, pünktlich in die festlich geschmückte Thermenlandhalle ein, wo Militärdekan Dr. Christian Rachlé einen Festgottesdienst zelebrierte. Musikalisch begleitete der Musikverein Bairisch Kölldorf die Messfeier. In den Begrüßungsreden von Bürgermeister Franz Schleich und Oberst d.G. Ing. Klaus Jäger sprachen beide von der Verbundenheit der Bevölkerung zum österreichischen Bundesheer und der unter dem Motto „Schutz und Hilfe“ geleisteten Einsätze bei Naturereignissen und Katastrophen. Die Traditionsverbände des österreichischen Kameradschaftsbundes bilden dazu ein wichtiges Bindeglied. Mit der steirischen Landeshymne und dem Lied vom Guten Kameraden wurde der Festakt feierlich beendet.
Nach der Messfeier durften wir dann unsere durstigen Kehlen mit einem frisch gezapften Bier erfreuen. Herr Militärdekan Dr. Christian Rachlé präsentierte das von ihm verfasste Büchlein „Balsam für die Seele“, welches wir auch erwerben konnten. Der Reinertrag kommt notleidenden steirischen Familien zu Gute. Herr Dr. Rachlé besuchte uns an unserem Tisch, signierte sein Buch und gab dazu auch eine persönliche Widmung. Mit netten Gesprächen über den Kurverlauf, die Umgebung von Bad Gleichenberg und natürlich auch über die zahlreichen Buschenschänken verging die Zeit bis zum Mittagessen viel zu schnell. Gemeinsam machten wir uns dann auf den Heimweg und kamen dabei, wegen der hochstehenden Sonne und den tropischen Temperaturen, ganz schön ins Schwitzen.

Im Wein liegt die Wahrheit !!??


Die sommerlichen Temperaturen und die gute Laune bei uns Kurpatienten hat uns des Abends hin und wieder in eine der zahlreichen Buschenschänken geführt. Bei einem kühlen Glas Wein liesen wir dann den Tag ausklingen. So sind wir auch bei „Ulrich“ eingekehrt und fanden diesen sinnigen Spruch.

 

Ein guter Wein, oh Zecher, merke
gibt morgens Mut zum neuen Werke,
Des Mittags hilft der Wein verdau´n
Des Abends schafft er gute Laun´
Doch Alp und böse Träum es bringt
Dem der des Nachts zu wenig trinkt.

Kurhotel „Villa Barbara“


     

Auf einer kleinen Anhöhe gelegen, versteckt hinter haushohen Bäumen, liegt unweit vom Kurhaus, das drei Sterne Kurhotel Villa Barbara. Die Villa Barbara wurde 1890 von einem vermögenden Bürger und späteren Bürgermeister von Gleichenberg erbaut. Sie trug damals den Namen Gundenhof und wurde später zur Villa Ottokar. Als 1954 die Villa in den Besitz der Bergarbeiterversichung Graz wechselte wurde sie in VillaBarbara – nach der Schutzheiligen der Bergleute – umbenannt. Seit dem Jahre 2004 ist „Das Kurhaus“ der Eigentümer des Kurhotels Villa Barbara.

Der 1973 errichtete Zubau brachte eine zeitgemäße Modernisierung des Kurhotels und fügt sich architektonisch geschmackvoll an den Altbau an. Von der ursprünglichen Innenausstattung im Gründerzeitstil, auch als „Altdeutsch“ bekannt, sind noch drei Zimmer erhalten und werden als Aufenthaltsraum und Seminarraum genutzt.

Die 50 Zimmer (53 Betten) des Kurhotels haben größtenteils einen Balkon, sind mit Dusche, WC, Telefon und Kabelfernsehen ausgestattet. Im Bereich der Rezeption kann ein kostenloser Internetzugang benützt werden.

 

Den Gästen steht ein hauseigenes Thermalwasser-Schwimmbad, in gleicher  Güte wie im Kurhaus, und eine Sauna zur Verfügung. Die große Liegewiese lädt zum entspannen ausruhen ein.

 

Im Altbau finden die Gäste einen gemeinschaftlich nutzbaren Fernsehraum sowie eine zur Ruhe und Muse einladende kleine Bibliothek.

 

    

Drei Mahlzeiten werden täglich im Speiseraum, der sich auch im Altbau befindet, serviert. Eine kleine Cafeteria und eine Terrasse, die in den Sommermonaten regen Zuspruch findet, bieten den Kurgästen weiteren Komfort. Für die Kurpatienten und auch deren Gäste stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. In der Villa Barbara wird auch an die kleinen Patienten gedacht, ein Kinderspielplatz bezeugt die Kinderfreundlichkeit des Hauses.

 

Sollte ein sonnenhungriger Kurgast den Wunsch nach nahtlos, luftiger Bräune verspüren so kann er hinter einem Bambusparavent seiner Leidenschaft frönen.  

Gleich am Morgen erwartet die Kurpatienten ein ausgewogenes Frühstück, das kaum Wünsche offen lässt. Es gibt Kaffee, Tee, Kakao und Säfte. Man kann wählen zwischen  reschen Semmeln und verschiedenen knusprigen Brotsorten. Bei Fleisch, Wurst und Käse wird der Fettgehalt ausgewiesen und erleichtert so die kalorienbewusste Ernährung.

Zum Mittag- und Abendessen stehen drei Menüs zur Auswahl. Eines davon wird als Reduktionskost angeboten. Es gibt zu jeder Mahlzeit Suppe und ein reichhaltiges Salatbuffet. Aufmerksame Servicekräfte servieren den Gästen die Speisen und geben wenn nötig Hilfestellung in allen Belangen.

Frau Burgi Hödl, die Leiterin der Villa Barbara, und ihr dreizehn Köpfiges Service Team organisieren den Hotelbetrieb, sorgen für Sauberkeit, den Service und das rundum Wohlgefühl der Kurgäste. So sind regelmäßig gewechselte Bettwäsche, Hand- und Badetücher eine Selbstverständlichkeit in der Villa Barbara. Besonderes Augenmerkt wird auf den Blumenschmuck im Kurhotel und das umgebende Grün gelegt. Auf jedem Balkon findet man ein sorgsam gepflegtes Blumenarrangement. Auch im Speisesaal schmücken frische Blumen die Tische.

Ein schmaler Weg führt von der Villa Barbara über einen Parkplatz direkt ins Kur- und Therapiezentrum. Auf dieser „Ameisenstraße“ gibt es ein fröhliches hin und her der Patienten die gleich wie Ameisen entweder zu einer Anwendung gehen oder von einer solchen kommen.   

Herr Robert Motter, der neben der Villa Barbara, auch andere Hotelbetriebe des Kurhauses betreut, hat immer ein offenes Ohr für seine Gäste und überblickt mit geschultem Auge den Ablauf und die Organisation hier im Kurhotel Villa Barbara.

Seminarvorträge und Gruppengespräche


Unterstützend zu den Therapieanwendungen werden in Vorträgen und Gesprächsgruppen den Kurpatienten Hilfestellungen gegeben. Infos zur allgemeinen Gesundheitsförderung, Beratung zur richtigen Ernährung bei Hauterkrankungen und zur Gewichtsreduktion stehen genauso am Programm wie Gruppengespräche moderiert von einem Therapeuten. In der Hautschule erfährt man von einem Arzt wissenswertes über die Haut selbst, deren Pflege sowie das Erkennen von Krankheitssymptomen. 

Medizinische Betreuung


Die Patienten mit Hautproblemen, werden hier in Bad Gleichenberg, durch den Hautfacharzt ao.Univ.-Prof. Dr.med.univ. Franz-Josef Legat betreut. Neben einer Erstuntersuchung zum Kurbeginn wird der Kurerfolg durch Zwischenuntersuchungen kontrolliert und nötigenfalls der Therapieplan abgeändert. Für die allgemein medizinische Betreuung ist täglich ein Kurarzt verfügbar, in dessen Zuständigkeit auch die Anwendungen für den Bewegungsapparat fällt. Auch seitens des Kurarztes erfolgen Untersuchungen zu Beginn, während und zum Abschluss der Kur.